Magische Zeiten

Rückschau auf das Jahr – Wintersonnenwende – Raunächte

Jedes Jahr wieder vom 23. November bis zum 20. Dezember gehen wir in eine Rückschau des alten Jahres.

Die vier Wochen vor dem 21.12. spiegeln die vergangenen Jahreszeiten dieses Jahres wieder. So kannst du oft feststellen, dass es in der ersten Adventswoche sehr kalt wird und manchmal schneit. Dann in den folgenden Wochen wird es wieder milder und wärmer. In diesen Wochen vom 23.11.- 20.12. spiegelt sich das vergangene Jahr unter anderem im jetzigen Wetter. In uns selbst  spiegeln sich die Lebensereignisse und Themen des letzten Jahres. Zyklen werden geschlossen. Wir lassen zurück, was nicht fruchtbar geworden ist.Wir können entscheiden, was wir weiterverfolgen möchten im kommenden Jahr. Indem wir reflektieren, können wir Zusammenhänge erkennen und Frieden schließen mit dem Gewesenen.

Erinnere dich, wie war es am Anfang des Jahres? Gab es eine strengen Winter oder war es verregnet und stürmisch.

Wie war es im Frühling , Sommer, Herbst? Was hat dich bewegt? 

Die erste Woche vom 23.11-29.11 spiegelt den vergangenen Winter

die zweite Woche vom 30.11- 05.12 spiegelt den vergangenen Frühling

die dritte Woche vom 06.12-13.12 spiegelt den vergangenen Sommer

die vierte Woche vom 14.12 – 20.12 spiegelt den vergangenen Herbst

Oft tauchen Ereignisse in einer symbolischen Form noch einmal auf. Bleibe aufmerksam. Vielleicht verstehst du dadurch den tieferen Sinn der Geschehnisse im letzten Jahr. In diesen 4 Wochen vor der Wintersonnenwende können wir Frieden mit dem Vergangenen schließen und uns auf neue zukünftige Aufgaben vorbereiten. Es ist nicht die  Zeit um Entscheidungen zu treffen, oder etwas wichtiges Neues zu beginnen. 

Wintersonnenwende

Am 21.12. beginnt die Wintersonnenwende. Mit der Rückkehr des Lichtes treten wir in eine neue Gegenwart ein. Es ist eine  Zeit, um zu  Feiern und zu genießen. Es sich gut gehen zu lassen. Feine Speisen zu schlemmen und um zu Tanzen. Ein Fest, um mit der Wiederkehr des Lichtes eine neue Vision ins Leben zu rufen. 

Die Sonne macht zuerst eine Bewegungspause. Ein tiefes Einatmen. Und danach, ab dem 25.12. können wir spüren, langsam aber stetig, wird es lichter auf unserer Nordhalbkugel.

Feste dauerten in alten Zeiten immer 3 Tage. So ist der 24.12. der Höhepunkt des Feiern.

Der heilige Abend

Der  24.12. ist eine Art zukünftige Zusammenfassung des kommendes Jahres. Das was an diesem Tag geschieht, ist eine symbolische Vorschau, Zukunftsschau für das kommende Jahr. Es ist ein Spiegel des neuen Jahr.

Und auch die ätherischen Naturwesen, die kleinen grünen Leute (Zwerge, Elfen…)  sind uns ganz nah. Ein alter Brauch ist es, ihnen etwas auf einem Teller von den edeln Speisen nach draußen zu stellen. Sie werden es uns danken. Geben und Schenken. Selbst Empfangen und mit Dankbarkeit annehmen. Das ist der Ur- Gedanke des Weihnachtsfestes.

Weise ist es diesen Tag friedvoll zu gestalten. Verbringe den Tag zusammen mit Menschen, die du gerne magst, mit denen du dich verbunden fühlt. Bedenke, es ist der Spiegel des gesamten Jahres. Du hast es in der Hand Streit und Unangenehmes zu vermeiden. Atme  zuerst tief durch, bevor du reagierst. Behalte in jeder Situation, die dich triggern könnte, Humor.  Denn, nun ja, Weihnachten ist auch das Fest der Familie. Alte Konditionierungen, könnten wachgekitzelt werden.

Die Raunächte

Ab dem 25.12. beginnen die Raunächte und damit die Vorschau auf das zukünftige Jahr.

Es sind die Tage zwischen dem 25.12. und den 5.1.

Die wilden Nächte, die Zeit zwischen den Jahren, die Raunächte.

Sie werden auch die Rauchnächte, schwarze Nächte, Los Nächte genannt. Denn in diesen Tagen kannst du viel Los Lassen und in Rauch aufgehen zu lassen.Vielleicht magst du die Wohnung und Umgebung mit aromatischen Kräutern be-räuchern oder öfter ein Feuer entzünden.

Es ist eine gute Zeit um Orakel zu legen. Zu Meditieren oder einfach verrückte Dinge zu tun, die du sonst nicht tust. Es sind die wichtigsten Wendetage. Sie spiegeln die Qualität der kommenden 12 Monate unseres Lebens wieder. Alle Ereignisse, Gefühle treten in irgendeiner Form, in Erscheinung. Ob als  Ereignis oder auch in deinen Gedanken, oder vielleicht in komischen Situationen. Freund Humor hilft auch hier, alles nicht zu ernst zu nehmen.

Gerade weil diese 12 magischen Tage so bedeutungsschwanger sind  versuchte  man in alten Zeiten nicht zu arbeiten und alle unnötigen, unerwünschten Tätigkeiten vermeiden. Denn, wenn du gerade jetzt schwer arbeitest oder dich von Hektik überrollen läßt, könnte auch das kommende Jahr für dich hektisch und anstrengend werden.

Lass dich treiben und verschiebe alles anstrengende auf später.

Die uralten Bräuche sind auf dem Lande und in der alten Generation oft noch in der Erinnerung wach.Es wurde keine Wäsche gewaschen und draußen aufgehängt. So konnten sich keine unruhigen Geister darin verfangen und ihr Unwesen treiben.In Zeiten der heutigen Waschmaschine, wo Wäsche waschen keine anstrengende Arbeit mehr ist, kann die Wäsche wohl ruhig auch in diesen Tagen gewaschen werden. Allerdings tue alles achtsam und bewusst.Je mehr du deinen Fokus aufs Geben lenkst, um so mehr wird zu dir zurückfließen. Natürlich nicht nur in den Raunächten.

Die Rauen Nächten sind ebenfalls ein Spiegel für das kommende Jahr:

Monat um Monat. So spiegelt der 25.12. den Januar, der 26.12. spiegelt den Februar und so weiter bis zu 5.1.

Sylvester ist eigentlich nur der Spiegel für den Juli.

Und das keltische neue Jahr begann zu Samhain/Halloween am 1. November.

Um diese 12 Tage bewusst zu erleben und das Beste für dich aus der magischen Qualität dieser Tage zu bekommen, kannst du ein Rau Nacht Tagebuch führen.

RauNacht Tagebuch

° Besinne dich im Ausklang des Tages auf das, was gewesen ist. Schaue jedes Detail an und entscheide, was du positives Aufschreiben kannst.

° Das was schwierig war, das was dich verunsichert, geärgert oder traurig gemacht hat, kannst du entweder vor deinem inneren Auge verlöschen lassen oder eine keltischen Spirale auf ein Blatt Papier zeichnen. Darin kannst du notieren, was du  löschen möchtest und dann schwarz übermalen.

Mehr über die keltische Spirale erfährst du an meiner Wintersonnenwende Feier am 21.12. (siehe Veranstaltung)

Hier kurz eine Anregung dazu, für diejenigen, die nicht dabei sein werden:

Male eine Spirale auf ein Papier. Unterteile sie in 12 Einheiten. Jede Einheit ist ein Tag. Schreibe für jeden Tag auf, was du löschen möchtest. Schwärze jede Einheit Tag für Tag. Am 6.1. verbrenne das Papier. Damit hast du schon auf wundersame Weise einen harmonisierenden Einfluss genommen auf die Schwierigkeiten, die im nächsten Jahr kommen könnten.

Hoho sagt der wilde Weihnachtsmann, der als uralter Archetyp mit seinen Rentieren durch die Nacht zieht und seine Gaben der Liebe und der Verbundenheit auf uns niederregnen lässt. 

Und  jedes Jahr wieder bekommen wir eine neue Chance, Liebe und Verbundenheit für uns selbst und alle Wesen der Erde zu verströmen und zu manifestieren. Und es ist immer genau JETZT um damit anzufangen. Nicht nur an den Weihnachtstagen.

In diesem Sinne wünsche ich eine magische, intensive, wunder-volle

Weih Nacht Zeit.

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