Die Freundschaft mit einem Delfin

Den Wunsch, Delfinen nahe zu sein, teile ich mit vielen Menschen. Was ruft dieses innere Sehnen in uns hervor? Was löst die Begegnung mit einem Delfin in uns aus?

Ich möchte hier in verschiedenen Kapiteln des Blogs den Weg beschreiben, der mich nach Irland und zu Dusty geführt hat. Dieser besonderen Delfinin, die ich meine Lehrerin und Freundin nenne.

Es brauchte eine 10-jährige persönliche Reise, bis ich ihr endlich begegnen durfte und sich ein tiefer Lebenswunsch erfüllte.

Ich werde in meine Geschichte immer wieder das Human Design System einfließen lassen. Es ist interessant, in den Rückblick zu gehen und es mit den Zyklen des Lebens in Verbindung zu bringen.

Die Planeten haben Einfluss auf uns. Sie aktivieren Dinge, die in uns schlummern. Wir können die einzelnen Schritte nicht überspringen.

Zwischen dem 28,5. und 30. Lebensjahr erleben wir die erste Saturn-Rückkehr (Planet für Kristallisation und Begrenzung). Der Saturn steht an der gleichen Position wie zur Geburt. Zu diesem Zeitpunkt findet bei uns allen eine Art Neuorientierung im Leben statt. Die einen gründen eine Familie, die anderen finden vielleicht ihren wahren Beruf. Was war da bei Dir?

Initiation in die Welt der Wasserwesen – Beginn einer Reise

Bis zu meinem 30. Lebensjahr hatten Delfine keine besondere Bedeutung für mich. Tiere aller Art begleiteten allerdings immer meinen Weg. Seit ich denken kann, spüre ich eine tiefe Verbundenheit zu allen Tieren. Verstehe, was sie mir sagen möchten, und spüre, wenn sie meine Hilfe brauchen.

Mit 30 hatte ich meine Physiotherapie-Ausbildung abgeschlossen und arbeitete in einer Praxis in Göttingen. Ich brauchte dringend Urlaub und war es noch nicht gewohnt alleine zu reisen. Ein guter Freund schlug mir die kanarischen Insel La Gomera vor. La Gomera sei eine schöne Insel auf der man als Frau ganz gut ungestört Zeit verbringen könne.

Vor dem Flug nach La Gomera …

Es war Mitte der 90er Jahre. Einen Flug zu buchen, bedeutete einen enormen Aufwand. Heute schaut man Mal kurz ins Internet, kann alle Flüge entspannt vergleichen und bucht einfach. Damals hatte das Reisebüro noch eine wichtige Aufgabe. Den passend Flug zu finden, bedeutet in Bewegung zu kommen.

Bevor meine Reise begann, hatte ich einen Traum. Ich schwamm im Meer. Angstfrei, obwohl es kein Land in Sicht gab. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich keine gute Schwimmerin und hatte eine immense Angst vor tiefen Gewässern. Im Traum fühlte ich mich überraschenderweise sehr sicher. Plötzlich tauchte ein Wal auf. Ein Orca, schwarz und weiß. Er kam nahe und wir schauten uns in die Augen. Eine Stimme sprach in mir: Komm zu mir! Folge mir! Hab keine Angst.

Ich wachte verwirrt auf. Da ich mich selten auf ein Land, in das ich reise wirklich vorbereite, wusste ich rein gar nichts über die Kanarischen Inseln und Gewässer. Somit wusste ich auch nicht, dass es dort eine große Population von Walen und Delfinen gibt.

Dann war es soweit. Meine erste Reise allein in ein Abenteuer.

Und typisch für mich, Profil 3/6 in meinem Chart, rauschte ich in einige herausfordernde, abenteuerliche  Situationen hinein … aber das wäre eine andere Geschichte.

Es begegneten mir zwei Frauen, die eine Bootsrour gebucht hatten. Ok … ich hatte sowieso nichts Besseres vor und schloss mich ihnen an. Wir fuhren auf den grün-schillernden spiegelglatten Ozean hinaus. Wind um die Nase, salzige Luft, angenehmes Schaukeln des Bootes.

Und plötzlich wie aus dem Nichts schien sich die Atmosphäre zu verdichten. Eine elektrisierende Spannung baute sich auf. Es war, als würde ich durch eine kristalline Haut schauen. Unzählige Delfine sprangen aus dem Wasser. Mir stockte der Atem. Ich spürte, jetzt genau, geschieht etwas ganz Besonderes, Veränderndes, Wegweisendes für mich.

Die Luft war voll vom Sirren der Sonare, dem Atmen der Delfine und den klatschenden Geräuschen des Wassers, wenn die wieder eintauchten. Sie sprangen voller Freude, sausten mit der Bugwelle des Bootes und führten uns dann zu einer Gruppe von Pilotwalen mit ihren Jungen. Ich hörte auf zu denken. Es war, als würden Raum und Zeit sich in einem einzigen langen Moment ausdehnen. Transparente Zeit. Die Tränen liefen aus meinen Augen. Ich hielt meine geöffneten Hände in diesen Moment der Zeitlosigkeit. Ich bin im Jetzt.

Das war der Beginn. Ich nenne es die Initiation … in mir wurde das tiefe Sehnen geboren: einmal im Leben mit einem wilden Delfin zu schwimmen. 10 Jahre später führte es mich zu Dusty. Dieser besonderen Delfinen, die es gewählt hat uns Menschen zu erforschen. Und es sollte nicht dabei bleiben, einmal mit ihr zu schwimmen, sondern führte mich auf einen völlig neuen Lebenspfad.

Als ich La Gomera auf der damals noch großen langsamen Fähre verließ und wehmütig zurückschaute, sprang erstaunlicherweise wie zum Abschied und zur Bestätigung für einen neuen Lebenszyklus tatsächlich ein Orca aus dem Wasser.

Orcas sind seltene Gäste in kanarischen Gewässern …

Fortsetzung folgt.

2 Comments
  • Kirsten von den Driesch

    11. August 2019 at 10:56 Antworten

    Wie schön, Silke, das wusste ich ja alles noch nicht. Danke für dein Teilen. Ich freue mich auf Fortsetzung 🙂

    • silke

      12. August 2019 at 11:46 Antworten

      Danke.Das teile ich sehr gern mit dir und Anderen…wie geschrieben: Fortsetzung folgt

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